Über uns / Warum wir züchten

Unsere Familie besteht aus meinem Mann Stephan, unserer Tochter Leonie, unseren Hunden Hope, Eve sowie Hazel und mir, Verena.

Erste Erfahrungen mit Tieren konnte ich, meinem Vater sei Dank, bereits in ganz frühen Jahren machen. Da mein Vater genauso wie ich ein absoluter Tiernarr ist, hatte ich das große Privileg mit Pferden und Hunden aufwachsen zu dürfen. Ich bin stolz und froh meiner Tochter dies auch ermöglichen zu können. Denn nach meiner Auffassung gibt es nicht schöneres für ein Kind.

Mein Mann Stephan musste leider daran glauben und mich Tiernarr nehmen, obwohl meine Oma immer zu mir gesagt hat: du findest keinen Mann, der so verrückt ist und es mit deiner fanatischen Leidenschaft den Tieren gegenüber zurecht kommt :-) Aber siehe da, es gibt Sie noch die Männer die es in Kauf nehmen...

Früher hatten wir immer Border Collies als Familienhunde.  Als ich meine letzte Border Collie Hündin an einer Megaösophagus (Speiseröhrenerweiterung) verloren habe, war ich auf der Suche nach einem Hütehund der dem Border Collie ähnlich ist, sich aber nicht so extrem in die Arbeit am Pferd reinsteigert. So bin ich nach einigen Recherchen auf den Australian Shepherd gekommen.

Mein erster Aussie war aber leider alles andere als einfach bzw. mit fremden Menschen sehr mit Vorsicht zu genießen. Nach diesen Erfahrungen war mir klar, dass dies mein erster aber auch letzter Aussie sein wird. Bis zu dem Zeitpunkt als ich durch einen Zufall Sydney (die Mutter von Hope) kennenlernen durfte. Sie war ganz anders als mein Duke, sie war total aufgeschlossen Fremden gegenüber, sehr freundlich, extrem leichtführig - einfach ein Traum. Zum Glück konnte ich Michael, den Besitzer von Sydney, überreden und wir haben sie noch einmal belegen lassen. Zuerst hatte ich meine Befürchtungen zu meinem Aussie-Rüden Duke einen Welpen mit dazu zunehmen. Ich hatte Angst der Welpe könnte sich das Verhalten von Duke aneignen. Jedoch waren meine Bedenken absolut unbegründet, ein guter ausgeglichener Charakter vererbt sich weiter. Hope und auch Eve haben sich all die Jahre nie von Dukes Verhalten anstecken lassen. Ich habe viel durch Duke lernen müssen, es waren 9,5 sehr anstrengende Jahre mit Ihm. Aber auf der anderen Seite bin ich Ihm auch dankbar, er hatte immer ein tolles Sozialverhalten gegenüber Hunden, so dass er eine unterstützende Hilfe bei der Sozialisierung unserer Würfe geleistet hat.

Aus diesem Grund ist es mir ein besonderes Anliegen absolut freundliche, wesensfeste, charakterlich einwandfreie, dem Standard entsprechende Australian Shepherds zu züchten. Darum werde ich hier auch niemals Abstriche machen und mir eventuell etwas schön reden was nicht so ist. Mir ist es sehr wichtig weiterhin mit den Welpenkäufern in Kontakt zu bleiben, damit ich mir ein persönliches Bild über die Entwicklung der Welpen, aus den entsprechenden Verpaarungen machen kann. Daher ist es mir wichtig die Hunde aus meiner Zucht zu besuchen, um mich persönlich zu vergewissern, dass die gewählte Anpaarung auch die richtige war oder gegebenenfalls auch nicht. Jede erste Verpaarung ist ein Glückspiel, auch wenn die Elterntiere noch so sorgfältig ausgesucht wurden, können die Beiden in Kombination einfach nicht so gut harmonieren, wie man sich das vorgestellt bzw. versprochen hat. Aber daraus sollte man lernen und nicht den selben Fehler wieder begehen, nur weil so tolle Farben gefallen sind oder weil der Weg zum Deckrüden gerade der Kürzeste ist usw.

Meine Hündinnen bekommen keinen Wurf vor dem Erreichen des dritten Lebensjahres. Ich persönlich bin der Überzeugung, dass eine Hündin selbst erst vollkommen erwachsen sein muss, um sich der großen Herausforderung Ihren eigenen Wurf aufzuziehen stellen zu können (siehe hierzu "ab wann ist der Aussie erwachsen"). Mit Sicherheit gibt es auch ein paar Ausnahmen und manche Hündinnen sind vielleicht auch früher bereit für einen Wurf, aber in der Regel sollte man darauf achten einer Hündin den Stress sowie die Verantwortung Welpen aufzuziehen nicht zu früh zu zumuten.

Meine Hündinnen werden nicht jährlich belegt. Ich gönne jeden meiner Mädels Ihre individuelle Zeit, um sich nach Ihren Würfen zu erholen. Glauben Sie mir, so ein Wurf zerrt extrem an einer Hündin. Des weiteren bin ich auch der Auffassung, eine Hündin sollte nicht mehr als 4 Würfe in Ihrem Leben großziehen müssen.